Was ist teamfixx®?

 

 

teamfixx® ist eine Moderationsmethode, mit der in komplexen oder schwierigen Situationen in kürzester Zeit Klarheit über die nächsten Schritte erreicht wird. Grundlage bildet eine Führungsethik, die menschliche und wirtschaftliche Erfordernisse vereint. teamfixx® ist  das Ergebnis aus einer Kombination von

afzeiner Synthese der Themenbereiche »Führung« und »Konfliktlösung in Unternehmen«

afzjahrzehntelanger Praxiserfahrung in der Begleitung und Entwicklung von Teams

afzwissenschaftlicher Erkenntnisse aus der Erforschung mediativer und kollektiver Kompetenz

 

teamfixx® eignet sich für Teams, die ihre Freude an wirksamem und ergebnisorientiertem Handeln steigern wollen.

Hier typische Anwendungsfälle:

afzEin Team ist neu zusammengesetzt und soll schnellstmöglich zu guter Leistung finden

afzOffene oder unterschwellige Konflikte behindern die Arbeit im Team

afzIn einem Team läuft es nicht mehr so richtig rund

afzDas Team arbeitet bereits gut zusammen und sucht Wege zur weiteren Effizienzsteigerung

 

teamfixx® spricht die Menschen als einzigartige, unverwechselbare Individuen und zugleich in ihrer betrieblichen Rolle an.

Durch radikalen Respekt der Vielfalt (diversity) ermöglicht teamfixx® echte Innovationen.

 

teamfixx® ist eine Form von »Mediation 4.0« und eignet sich besonders gut für agile Teams.

Eine alltägliche Situation

 

So eine Situation hat jede Führungskraft schon mal erlebt:

 

- Im Team »menschelt« und »kriselt« es

- Die Ergebnisse passen nicht mehr

- Es besteht Uneinigkeit über die Lösung

- Die Kuh muss schnellstens vom Eis

- Das Know-how des Teams wird benötigt

 

Mit teamfixx® gibt es nach drei Stunden einen den Ausweg mit Handlungsplan!

 

Das widerspricht gängigen Erfahrungen, werden Sie vermutlich denken.

 

Und gleichzeitig wundern Sie sich,
dass ein seriöses Beratungsunternehmen wie SOKRATeam solche scheinbar unseriösen Versprechungen macht.

 

Ein belastbares Leistungsversprechen

 

Mit teamfixx® führen Sie Ihr Team in 3 Stunden in die Arbeitsfähigkeit.

 

»Wo ist der Haken?«- werden Sie sich vermutlich fragen. Und das zu recht, denn es gibt ihn.

Um ein Team, das sich in einer schwierigen Situation befindet, in drei Stunden in die Arbeitsfähigkeit zu führen, müssen ein paar Voraussetzungen gegeben sein.

 

1. Sie sind klar und sicher in Ihrer Führungsrolle

2. Sie wenden die praxiserprobte Moderationsmethodik von teamfixx® an

3. Sie können die folgenden drei Grundannahmen teilen:

     a) Es gibt so viele Wahrheiten wie Menschen, und jeder hat recht

     b) Unter emotionaler Belastung ist normales Verhalten nicht normal

     c) Frustration ist keine Erlaubnis für Verweigerung oder Minderleistung

 

Diese Voraussetzungen bilden die Basis für den Einsatz von teamfixx®.
Durch sie wird das Leistungsversprechen garantiert. Es wird ermöglicht durch die Synthese von zwei Themen, die untrennbar miteinander verbunden sind:

Führung und Konflikt.

 

Diese beiden Themen bilden die Wurzeln von teamfixx®.

 

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Führung und Konflikt

 

Seit rund 20 Jahren bearbeiten wir als externe Moderatoren Konflikte in Teams. Ebenso lange bilden wir Führungskräfte aus und seit 15 Jahren Mediatoren. Führung und Mediation waren lange Zeit zwei parallele Gleise.

Ab und zu wagten wir einen kleinen Seitensprung, indem wir Führungskräften die Methoden der mediativen Konfliktlösung vermittelten. Auch haben wir bei der Ausbildung von Business-Mediatoren den Blick für die Erfordernisse von Organisationen sowie stimmiges Führunghandeln geschärft. Aber es blieben zwei getrennte Gleise.

Doch jede Führungskraft erlebt im Alltag, dass Führung und Konflikt wie zwei Seiten einer Medallie untrennbar miteinander verbunden sind.

Seit 2013 haben wir diese beiden Gleise zusammengeführt.
Darin liegt das eigentliche Erfolgsgeheimins von teamfixx®.

2016 ist die Essenz unserer Erfahrung mit Führung und Konflikt im Buch »Wo liegt das Problem?« zusammengefasst und veröffentlicht.

 

 

Geboren aus der Not

 

Diese Entwicklung verdanken wir der Zeitnot einer unserer Kunden, der uns 2010 fragte:

»Wir müssen einen Konflikt bearbeiten. Vier von sieben Teilnehmer reisen morgens mit dem Flieger an und nachmittags wieder ab. Mit An- und Abreise bleiben uns 3 Stunden Zeit für die Konfliktbearbeitung. Und es darf danach in keinem Fall schlimmer sein, als jetzt: Schaffen Sie das?«

 

Das war der Startschuss von teamfixx®. Seit 2004 arbeiteten wir in Konfliktmoderationen bereits mit den Schritten von teamfixx® und brauchten dafür 1-2 Workshoptage. Damals war uns klar: Um das Ganze auf 3 Stunden zu komprimieren, sind zunächst glasklare Ziele zu definieren. Dann müssen wir einen haltgebenden Rahmen gestalten. Dazu zählt unsere kraftvolle Führung durch den Prozess zusammen mit einem straff durchgetakteten Zeitplan.

 

Heute, sechs Jahre später und nach unzähligen Einsätzen, sind wir uns sicher, das Leistungsversprechen von »Arbeitsfähig in 3 Stunden« geben zu können. Daher auch der Name mit den zwei »x«: Ein »x« für »fix=schnell« und das andere für das englische »to fix=reparieren«.

 

Vielleicht basieren unsere Erfahrungen auf reinem Zufall oder purem Glück. Jedenfalls erleben wir es als sehr verlässlich, weil sich immer wieder bestätigt: Es funktioniert!

 

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Bewährt in der Praxis

 

Und nicht nur das, denn es gibt auch einige Nachahmer: Führungskräfte, die teamfixx® in der Rolle des Teilnehmers erlebt hatten, probierten es selbst aus.

Und auch ihr Feedback lautete:

 

Es funktioniert!

 

Inzwischen gibt es schon Teams, die bei komplexen Themen völlig selbstverständlich auf teamfixx® zurückgreifen.

 

Führungskräfte können es besser

 

Es gibt eine Tatsache, die uns als Berater zwar nicht gefällt, deren Logik wir aber gut nachvollziehen können und deshalb auch akzeptieren: Das, was wir als externe Berater mit teamfixx® tun, können Führungskräfte viel besser, als wir. Der Grund liegt in ihrer bereits vorhandenen Führungserlaubnis.

Wenn wir als externe Berater ein Team durch den straff durchgetakteten teamfixx® Prozess führen, müssen wir uns zuvor die Erlaubnis dafür erarbeiten und vom Team erhalten. Das kostet Zeit und ist manchmal recht aufwändig.

 

Mediation in der Führungsrolle

 

Es gibt inzwischen viele Führungskräfte, die eine vollständige Mediationsausbildung absolviert haben. Doch von all ihren erworbenden Kenntnissen über Mediation  können sie in ihrer Führungsrolle nur einen Teil anweden.

 

Mit teamfixx® wird dieser Handlungsraum deutlich erweitert, weil er mediatives Denken und Handlen mit der Führungsrolle vereint.

 

Deshalb ist teamfixx® ein hervorragender Wegbereiter für eine konsensuale Kultur.

 

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Zum wissenschaftlichen Hintergrund von teamfixx®

 

teamfixx®ist ein Methodenset, das besonders auf Überlegungen zu „Kollektiven Kompetenzen“, der Kompetenzentwicklung in Grenzsituationen sowie auf unserer Vorstellung von Mediation als Profession und der Unterscheidung von Mediations- und Konfliktkompetenz beruht.

I. Kollektive Kompetenzen


Teams sollen Performanzen, Handlungsresultate, Ergebnisse erzielen. Das geht manchmal ganz routiniert und sicher. Immer jedoch werden auch Schwierigkeiten, Konflikte oder Engpässe auftauchen. Das sind herausfordernde, überraschende, ungewohnte Situationen. In solchen Fällen reichen die bisherigen Routinen nicht aus, hier braucht es Kompetenzen: Fähigkeiten des Teams zum selbstorganisierten, kreativen Handeln in neuartigen Situationen. Diese Kompetenzen sind Funktionen aus Fähigkeiten (Erfahrung, Wissen) und Bereitschaften (Wille, Werte, Kultur des Teams).
Die Voraussetzungen für kollektive Kompetenzen eines Teams sind aus der jüngsten Forschung bekannt. Methodisch integriert teamfixx diese Bestandteile.

 

a)  die Mitglieder haben eine ausreichende gemeinsame Vorstellung über das Team, seinen Daseinszweck (Mission) und das Umfeld (übergeordnete Führung, Markt,…) und auch das aktuelle Problem oder den Konflikt

 

b) Es gibt arbeitsfähige formale Strukturen, vor allem Klarheit über Befugnisse, Verantwortungen, Prozesse und Aufgaben. Zugleich existieren arbeitsfähige soziale Strukturen (was bei einem Konflikt nicht mehr der Fall ist)

 

c) Das Team besitzt Fähigkeiten, situativ eine gut balancierte Mitte herzustellen zwischen den vier Spannungsfeldern aus - Formalem und Sozialem (Personen und Individuen, Prämissen und Werten) - Anpassung und Querdenken (interne Labilisierungen) - Selbst- und Fremdsteuerung („Freiräume“ der Selbstorganisation) - Existenzsicherung und Zukunftsbefähigung (Gewinn und Investition)

 

d) Die Mitglieder haben ausreichend individuelle Kompetenzen, um Aufgaben zu erledigen und an einer arbeitsfähigen Teamstruktur mitzuwirken

 

e) Das Team verfügt über Fähigkeiten zur „konsequenzenreichen Reflexivität“, dem klugem und kritischem Umgang mit sich selbst. Das erfolgt durch Selbstbeobachtung und Selbstkritik, Fremdbeobachtung und Veränderung durch Innovation und Lernen.

II. Kompetenzlernen

 

Die teamfixx® Berater verstehen ihren Auftrag als eine Befähigung des Teams, den aktuellen Konflikt wieder mit eigenen Kompetenzen selbst zu bearbeiten, das ist ein Prozess im Kompetenzlernen.

Anlass der Anwendung von teamfixx ist eine „echte Entscheidungs- oder Konfliktsituation“ eines Teams, die mit bisherigem Wissen und Werten nicht beherrscht wird und die eine „tiefgehende emotional-motivationale Labilisierung“ erzeugt.

Das beschreibt allgemein eine Grenzsituationen, in der Kompetenzlernen dann erfolgt, wenn


a) Handlungserfolge hinreichend gedächtnismäßig gespeichert und emotional-motivational rückgekoppelt sind


b) Handlungserfolge und die dazu führenden Werte in Kommunikationsprozessen akzeptiert und sozial bestätigt werden


c) Handlungserfolge in Kommunikationsprozessen generalisiert werden und damit auf andere Grenzsituationen anwendbar.

 

teamfixx®ist ein gesteuerter Kommunikationsprozess, der neben dem Fortschritt auf der rational-formalen Ebene stets gleichwirklich die motivational-soziale Ebene mitführt. Das Vorgehen von teamfixx®zu selbstorganisiertem Konsens und Lösung ist ein Parallelprozess, der dem Team eine Erfahrung der möglichen Zusammenarbeit vermittelt.

 

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III. Begleitprozess

 

Professionalität im Begleiten von Prozessen zeigt sich nicht nur durch präzise Methodik in der Durchführung, sondern vor allem in der Fähigkeit, die Sinnhaftigkeit des Handelns einzuordnen und zu überprüfen. Beste Methodik nützt nichts, wenn sie eine Lösung erzeugt, zu der das Problem nicht passt. Zur Professionalität in der Begleitung, nach denen teamfixx® konzipiert wurde, zählen für uns insbesondere

 

  1. Solide Ausbildung und reichhaltige Erfahrung im Fachgebiet, Anwenden von begründeten Methoden
  2. Werteorientierung und reflektierte Haltung zur eigenen Arbeit
  3. Klarheit über die eigene Rolle und über individuelle Grenzen
  4. Orientierung der Arbeit am eindeutigen Auftrag des Kunden, an zuvor klar vereinbarten Zielen
  5. Transparenz im Vorgehen, keine Manipulationen
  6. Fördern der Selbstverantwortung der Kunden
  7. Rückmelden von „blinden Flecken“ und eindeutiges Ansprechen von Grenzen, jenseits derer eine Fortführung des Auftrags nicht möglich ist
  8. Arbeit nach der Prämisse, sich selbst entbehrlich zu machen, um Abhängigkeiten zu vermeiden Mediation ist ein solcher Begleitprozess, der mit Professionalität einhergeht.


Mediation ist eben mehr als das reine „Anwenden mediativer Techniken“. Auch teamfixx ist mehr als stur anzuwendende Methode. Wir unterscheiden Konfliktkompetenz von Mediationskompetenz.


Konfliktkompetenz bezeichnet Fähigkeiten zum selbstorganisierten, lösungsorientierten Umgang mit eigenen Konflikten. Kurz, wenn es gelingt, kreativ und konstruktiv zu streiten. Gelegentlich eskalieren Konflikte soweit, dass der Zugang zur eigenen Konfliktkompetenz vorübergehend nicht möglich ist. Man streitet dann problemorientiert und destruktiv und findet nicht mehr hinaus. Dann kann Begleitung durch einen Mediator hilfreich sein, der beim Streiten hilft.


Mediationskompetenz kennzeichnet Fähigkeiten, durch begleitendes Handeln anderen wieder den Zugang zu ihren Konfliktkompetenzen zu ermöglichen. Diese Unterscheidung ist die Grundidee von teamfixx®: Ein Team dahin zu begleiten, dass es wieder arbeitsfähig wird, indem es zur eigenen kollektiven Kompetenz zurückfindet.

IV. Quellen unserer Arbeit

 

Erpenbeck, John (2010). Kompetenzen – eine begriffliche Klärung, in: Heyse, V./Erpenbeck, J./Ortmann, S.: Grundstrukturen menschlicher Kompetenzen, Waxmann, Münster, S. 13-20

Erpenbeck, John (2012). Weitere Konflikte – erweiterte Kompetenzen? in: Kreuser K./Robrecht T./Erpenbeck J.: Konfliktkompetenz, VS Verlag, Wiesbaden, S. 43-59

Heyse, Volker/Erpenbeck, John/Ortmann, Stefan (2010). Grundstrukturen menschlicher Kompetenzen, Waxmann, Münster

Robrecht Thomas (2012). Organisation ist Konflikt. Kompetenzbasiertes Handeln für Beratung, Führung, Mediation, EWK, Elsendorf

Kreuser Karl/Heyse Volker/Robrecht Thomas (2012). Mediationskompetenz. Mediation als Profession etablieren, Waxmann, Münster

Kreuser, Karl/Robrecht, Thomas, Erpenbeck, John (2012). Konfliktkompetenz. Eine strukturtheoretische Betrachtung, VS Verlag, Wiesbaden

Kreuser, Karl (2014). Unternehmen um halb zehn – auf der Suche nach Kompetenzen der Organisation, München

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Auf Anfrage senden wir gern eine detaillierte Literaturliste. Wir wollen uns nicht mit fremden Federn schmücken und respektieren die geistige Arbeit anderer.

 

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